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Kinderfahrräder – alles was Sie über den Kinderfahrradkauf wissen sollten

Kinderfahrräder – alles was Sie über den Kinderfahrradkauf wissen sollten

Der Frühling ist endlich da und somit ist auch die beste Zeit im Jahr gekommen, um ein neues Fahrrad zu kaufen oder überhaupt Fahrradfahren zu erlernen. Denn bei Sonnenschein und milden Außentemperaturen macht es schließlich allen gleich doppelt so viel Spaß und in diesem besonderen Jahr, vielleicht sogar dreimal so viel. Corona zwingt uns Zuhause zu bleiben, Kontakte zu reduzieren und ein möglicher Sommerurlaub ist noch weit entfernt. Was also tun? Der Radwelt-Shop hat einen Vorschlag für Sie. Fahrradfahren. Eine Aktivität, die Sie hervorragend als Familie angehen können und bei der Sie sich ein kleines Stück der Freiheit zurückerobern können, die Corona uns allen genommen hat. Falls Ihr Kind dem Kinderfahrradsitz und Cruiser längst entwachsen und schon sicher auf ein Laufrad unterwegs ist, könnte zudem der passende Zeitpunkt gekommen sein, an das erste eigene Rad für das Kind zu denken. Doch wie erkennt man, wann es soweit ist?

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Wann können Kinder lernen Fahrrad zu fahren?

Wichtig: Der richtige Zeitpunkt, um Fahrradfahren zu lernen ist dann, wenn die Kinder das wollen. Druck und Drängen von Erwachsenen führt nur zur Frustration bei den Kleinen und zögert den Lernprozess nur weiter hinaus. Heutzutage starten die meisten Kinder mit einem Laufrad und eignen sich so bereits wichtige Voraussetzungen zum Fahrradfahren an. Dazu gehören der Gleichgewichtssinn und die Kontrolle über den fahrbaren Untersatz, wie zum Beispiel lenken und bremsen. Das Treten der Pedale kann vorab über das Fahren eines Dreirads, Kettcars oder Trampeltreckers geübt werden. Wenn Ihr Kind das Laufrad beherrscht und schon das ein oder andere Mal in die Pedale getreten hat, ist es schon sehr gut auf das Fahrradfahren vorbereitet worden. Äußert Ihr Kind dann den Wunsch Fahrradfahren lernen zu wollen, oder hat auch schon die ersten Fahrversuche bei einem Freund oder einer Freundin unternommen, dann ist sicherlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Einige Kinder sind bei den ersten Fahrversuchen 3 Jahre und andere 5 Jahre alt, das kommt ganz auf das Kind an.

Wichtig: Verzichten Sie auf Stützräder, da diese die Entwicklung des dynamischen Gleichgewichts nur unnötig verzögern. Zudem sind Stützräder auch deshalb nicht notwendig, da der Gleichgewichtssinn vorab schon durch ein Laufrad oder einen Roller hervorragend ausgebildet werden kann. Aber am allerwichtigsten sind Ermutigung und Ermunterung, bis es mit dem Fahrradfahren klappt.

 

Was muss beim Kauf eines Kinderrads beachtet werden?

 Drei Dinge sind wichtig:

  • Das Fahrrad muss Ihrem Kind gefallen
  • Es muss den ergonomischen Voraussetzungen Ihres Kindes entsprechen
  • Die richtige Größe - ein Kinderfahrrad zum „reinwachsen“ ist definitiv das falsche Fahrrad

Das beste Kinderfahrrad taugt nichts, wenn es Ihrem Sprössling nicht gefällt. Daher sollten Sie Ihr Kind entweder mitentscheiden lassen, oder vorab Farbwünsche abklären, damit die Optik des Fahrrads dem Fahrspaß nicht im Wege steht. Darüber hinaus ist beim Fahrradkauf nicht das Alter Ihres Kindes entscheidend, wohl aber die körperlichen Voraussetzungen wie Größe, Beinlänge und motorische Fähigkeiten. Um herauszufinden welche Rahmengröße die Richtige für Ihr Kind ist, können verschiedene Messmethoden angewendet werden. Meistens handelt es sich dabei um die Körpergröße und/ oder Schrittlänge des Kindes. Die Schrittlänge ermitteln Sie, in dem sich Ihr Kind barfuß mit dem Rücken zur Wand stellt und ein Buch zwischen die Beine klemmt. Führen Sie das Buch nun auf Höhe des Schritts. Der Abstand zwischen Boden und oberer Buchkante ergibt dann die Schrittlänge bzw. Innenbeinlänge. Zur Orientierung haben wir eine Tabelle für Sie vorbereitet, anhand der Sie die passende Fahrradgröße ablesen können.

Kindesalter Körpergröße Schrittlänge Fahrradgröße
1-1,5 Jahre 85-91 cm 33-36cm Laufrad
1,5-2 Jahre  92-97 cm 37-39 cm Laufrad
2-3 Jahre 98-103 cm 40-43 cm Laufrad oder 12 Zoll Rad
3-4 Jahre 104-110cm 44-47 cm 12-14 Zoll Rad
4-5 Jahre 111-115 cm 48-51 cm 12-16 Zoll Rad
5-6 Jahre 116-121 cm 52-54 cm 14-18 Zoll Rad
6-7 Jahre 122-127 cm 55-57 cm 16-20 Zoll Rad
7-8 Jahre 128-133 cm 59-61 cm 18-20 Zoll Rad
8-9 Jahre 134-139 cm 62-65 cm 18-20 Zoll Rad
9-10 Jahre 140-147 cm 66-68 cm 18-20 Zoll Rad
10-11 Jahre 148-151 cm 69-71 cm 24 Zoll Rad
11-12 Jahre 152-157 cm 72-74 cm 24-26 Zoll Rad
12-13 Jahre 158-163 cm 75-77 cm 24-26 Zoll Rad
13-14 Jahre 164-169 cm 78-80 cm 26 Zoll Rad
14 Jahre 170 cm + 80 cm + 26 Zoll Räder

 

Die Tabelle dient jedoch nur zur Orientierung und ersetzt in keinem Fall eine Probefahrt des Kindes, bevor das Fahrrad gekauft wird. Lernen Kinder gerade erst das Fahrradfahren, dann ist es ratsam, wenn die Kleinen im Sattel sitzend noch mit beiden Füßen auf den Boden kommen, da dies ein höheres Sicherheitsgefühl bei den Kindern auslöst. Später kann der Sattel dann höher eingestellt werden und es genügt ein gleichzeitiger Bodenkontakt mit den Ballen beider Füße. Außerdem sollten die Oberschenkel beim Treten der Pedale am höchsten Punkt nicht mehr als 90 Grad gebeugt sein. Ganz umsetzbar ist dies oft nicht, jedoch sollten die Knie nicht wesentlich über die waagerechte Position hinausgehen, da diese Fahrweise sonst ungesund für die Knie ist. Zudem sollte Ihr Kind auch problemlos die Vorderbremse und Klingel bedienen können.

Und auch wenn Kinder schnell aus ihren Fahrrädern herauswachsen, ist es nicht zu empfehlen eine Größe zu überspringen, damit das Kind noch "reinwachsen" kann. Durch den höheren Schwerpunkt, ein größeres Gewicht und dem längeren Fallweg ist ein zu großes Fahrrad mit einer gesteigerten Unfallgefahr verbunden. Ratsam ist es dagegen beim Fahrradkauf auf ein leichtes Kinderfahrrad zu achten, da diese einige Vorteile für Ihre Liebsten mit sich bringen:

 

Vorteile von leichten Kinderrädern:

  • Bessere Kontrolle und dadurch mehr Fahrspaß
  • Längeres Durchhaltevermögen, da weniger Gewicht bewegt werden muss
  • Leichter zu tragen
  • Leichter aufzuheben

 
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Sicherheit bei (un-)gebremsten Fahrfreuden

Ist das passende Kinderfahrrad erstmal gefunden, kann es doch eigentlich direkt losgehen, oder? Fast. Bei neuen Kinderfahrrädern sollte es selbstverständlich sein, bei gebrauchten Fahrrädern sollten Sie unbedingt darauf achten. Ist das Kinderfahrrad auch für den Straßenverkehr richtig ausgestattet? In der Übersicht sehen Sie, welche Vorgaben die Straßenverkehr-Zulassung-Ordnung (StVZO) für Fahrräder vorsieht:

  • Fahrradklingel
  • Zwei Bremsen, die unabhängig voneinander zu bedienen sind
  • Vorne: weiße Leuchte und weißer Reflektor
  • Hinten: rote Leuchte und ein kleiner roter Reflektor
  • Zwei gelbe Reflektoren an jedem Pedal
  • Zwei gelbe Reflektoren pro Rad

 

Eine Helmpflicht existiert in Deutschland nicht, auch nicht für Kinder. Trotzdem möchte die Radwelt Ihnen ans Herz legen, Ihre Kinder nicht ohne Helm Fahrradfahren zu lassen. Die Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes kann durch einen Helm um ein Vielfaches verringert werden und in den meisten Fällen schlimmeres verhindern. Außerdem gibt es mittlerweile tolle Kinderhelme, die sowohl den Kopf schützen als auch den Geschmack Ihres Kindes treffen.

 

Das erste Fahrrad – vielleicht von Puky?

Puky ist ein deutsches Traditionsunternehmen und steht für qualitativ hochwertige Kinderräder. Das Unternehmen kann auf mehr als 60 Jahre Erfahrung zurückblicken und zählt zu den Marktführern in Deutschland. Alle Modelle von Puky werden in Deutschland produziert und bestechen durch einzigartige Qualitätsstandards. Puky genießt nicht nur das Vertrauen der Radwelt, sondern von Verbrauchern weltweit, da mittlerweile in über 40 Länder exportiert wird. Entdecken Sie jetzt das perfekte Puky-Kinderrad für Ihre Kleinen. Im Radwelt Online-Shop haben wir ausgewählte Puky Modelle für Sie zusammengestellt. 

 

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