Gefahren, Rechte & Pflichten beim Radfahren

Ein Alptraum für jeden Fahrradfahrer: gerade noch nichtsahnend und leicht verträumt mit dem Fahrrad durch die Stadt geradelt, schwupps öffnet sich völlig unerwartet eine Autotür, es knallt und man landet unsanft auf dem Boden.

Der Straßenverkehr birgt einige Gefahren für Radfahrer die, anders als Autofahrer, (im Optimalfall) lediglich durch einen Helm geschützt sind und sich daher bei einem Unfall schnell verletzen können. Neben der ordnungsgemäßen Ausstattung Ihres Fahrrades, sind allgemeine Rücksicht und vorausschauendes Fahren daher das A und O. Fananzen.de hat gemeinsam mit dem ADFC und der DGUV einige einfache Tipps veröffentlicht, die dabei helfen sollen die eigene Sicherheit, sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, zu erhöhen:

1. Suchen Sie Blickkontakt!

Den Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern zu halten kann maßgeblich dazu beitragen missverständliche Situationen zu vermeiden.

2. Fahren Sie nach außen selbstbewusst, innerlich defensiv!

Wenn Sie Vorfahrt haben, sollten Sie nicht auf jedes ankommende Auto warten. Seien Sie sich der Verkehrsregeln bewusst und verhalten Sie sich berechenbar. Vertrauen Sie jedoch nicht blind auf die Rücksicht der anderen Verkehrsteilnehmer, sondern seien Sie stets wachsam.

3. Geben Sie Handzeichen!

Handzeichen haben die gleiche Bedeutung wie der Blinker bei motorisierten Fahrzeugen. Zeigen Sie daher mit einer klaren Handbewegung, dass Sie abbiegen wollen. So verringern Sie die Unfallgefahr enorm.

4. Halten Sie Abstand zu parkenden Autos!

Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie mindestens einen Meter Abstand von parkenden Autos halten. So können Sie auf plötzlich geöffnete Autotüren reagieren.

5. Fahren Sie mit Helm!

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht. Dennoch raten Experten dazu unbedingt von diesem Schutz Gebrauch zu machen. In zahlreichen Fällen hat sich der Fahrradhelm als lebensrettend erwiesen.

Seien Sie in jedem Fall achtsam! Sollten Sie dennoch unglücklicherweise mal in einen Unfall verwickelt sein, muss zunächst die Unfallstelle gesichert werden, um weitere Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Im nächsten Schritt sollten Sie, wenn nötig, erste Hilfe leisten und ggf. einen Krankenwagen rufen. Sollte es Unklarheiten was den Unfallverursacher oder den genauen Hergang des Unfalls angeht geben, sollte die Polizei hinzugezogen werden. Bei kleineren Unfällen mit Sachschäden und kleineren Verletzungen wird jedoch häufig auf einen Anruf bei der Polizei verzichtet.

Die vollständige Broschüre zum Thema Gefahren, Rechte & Pflichten beim Radfahren finden Sie hier zum kostenlosen downloadhttp://www.finanzen.de/magazin/fahrradunfall

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