E-Bikes - Unpraktisch, Unbezahlbar & Unsportlich

E-Bikes- gehasst und geliebt, sorgen sie immer wieder für Zündstoff zwischen eingefleischten E-Bikern und passionierten Fahrradfahrern. Wer E-Bike fährt ist faul und unsportlich, E-Bikes sind nur etwas für Senioren und teuer sind E-Bikes obendrein auch noch. Stimmt das oder werden die E-Bikes zu Unrecht vorverurteilt? Wir klären auf!

Vorurteile-E-Bike

E-Bikes sind nur etwas für Senioren

Stimmt nicht! Die Senioren haben den Trend einfach nur zuerst für sich entdeckt. Hier liegen die Gründe besonders in der gesteigerten Mobilität im Alter. Aber das ist nur einer von vielen Gründen E-Bike zu fahren. Pendler kommen schneller und weniger verschwitzt zur Arbeit, Einkäufe können leichter transportiert werden, Familienausflüge mit Fahrradanhänger werden entspannter und beim Mountainbiking macht jetzt auch Uphill richtig Spaß. Übrigens liegt das Durchschnittsalter der meisten E-Bike-Käufer zwischen 30 und 39 Jahren und ist damit vom Rentenalter weit entfernt.   

E-Biker sind faul und unsportlich

In einer aktuellen Studie der Medizinischen Hochschule Hannover und der ZEG wurden je 50 Mitarbeiter:innen eines Unternehmens für ein halbes Jahr mit einem E-Bike und einem Rad ohne E-Antrieb ausgerüstet. Im Ergebnis haben sich die E-Bike-Fahrer:innen fünf- bis sechsmal so viel bewegt, als die Probanden ohne Unterstützung. Dabei erreichten alle E-Bike-Nutzer:innen über 150 Minuten sog. moderater Bewegung pro Woche. Das ist laut WHO der perfekte Wert zum Gesund- und Fitbleiben. Von faul und unsportlich kann also nicht die Rede sein.

E-Bikes muss man ständig aufladen

Das kommt ganz darauf an, wie viel jemand fährt. Je nach Fahrverhalten und Topografie schaffen E-Bikes Reichweiten von bis zu 200 Kilometern und mehr! Das ist immerhin die Strecke von Bielefeld bis Köln, mit nur einer Akkuladung. Wow!

E-Bikes sind im Alltag unpraktisch

Das ist alles eine Frage der Einstellung. Es gibt mittlerweile super viele verschiedene Taschen und Körbe, die am Bike befestigt werden können, wie zum Beispiel von Ortlieb oder Vaude. Kleinere und größere Einkäufe können damit auf jeden Fall gut gemeistert werden. Auch Cargo-E-Bikes erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, egal ob für den Transport von Einkäufen oder um die Kinder von der Kita abzuholen. Gute Möglichkeiten sind das Packster von Riese und Müller oder Modelle von Babboe.

E-Bikes sind viel zu teuer!

E-Bikes sind teurer als Fahrräder, da mehr Teile und Technik verbaut werden müssen. Wenn das E-Bike im Alltag das Auto häufig ersetzten kann, lohnt sich der Kauf eines E-Bikes auf jeden Fall. Schließlich spart man Sprit, hat weniger Verschleiß und durch die Reduzierung jährlich gefahrener Kilometer verringert sich auch der Versicherungsbeitrag. Ebenso eröffnen sich durch E-Bikes neue Freiheiten. Egal ob die ausgedehnte Tour bis zum nächsten See oder bergauf neue Gipfel erklimmend – dieses neue Lebensgefühl ist in Geldwerten nicht aufzuwiegen. 

E-Bike-Fahren ist gefährlich!

Ein höheres Gewicht und höhere Geschwindigkeiten erfordern ein angepasstes Fahrverhalten mit schnellerer Reaktionsfähigkeit. Das sind neue Herausforderungen, die auf alle E-Bike-Fahrer zukommen, weshalb wir ein Fahrsicherheitstraining empfehlen. Auch das Tragen eines Helms sollte Pflicht sein. Ähnlich wie beim Auto- oder Motorradfahren ist es wichtig, dass man sein Fahrzeug beherrscht und im Straßenverkehr sicher damit unterwegs ist. 

Smartes Zubehör gibt es nur für Autos

Definitiv nein. Die Fahrradbranche wird immer smarter und hat sich längst auf die Anforderungen der digitalen Welt eingestellt. Es gibt Fahrradschlösser mit Alarmfunktion, wie zum Beispiel das Faltschloss Bordo Alarm 6000A oder schlaue Smartphone-Halterungen wie das Cobi Sport Connect. Auch im Bereich Sicherheit gibt es Fortschritte. Der Hövding 3 Helm wird zum Beispiel wie ein Kragen um den Hals getragen und nur im Falle eines Unfalls, bläst sich der Airbag auf und schütz den Kopf.

E-Bikes sind schwer!

Das stimmt. Motor, Akku und ein stabilerer Rahmen machen das E-Bike im Vergleich zum Fahrrad deutlich schwerer. Durch die elektrische Unterstützung bemerkt man dieses Mehrgewicht im Alltag jedoch nicht und darauf kommt es doch an, oder? Nur wenn das E-Bike mal getragen werden muss, wird das Gewicht spürbar. Für das Aufladen auf Heckträgern gibt es aber zum Beispiel schon Hilfen und ansonsten packt der nette Nachbar bestimmt gerne mal mit an.

 

Wer jetzt auf den Geschmack von E-Bikes gekommen ist, findet unten im Blogbeitrag unter „Passende Artikel“ eine top Auswahl an aktuellen und verfügbaren E-Bikes aus unserem Shop. Schaut gerne mal vorbe

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